Entweder hat das Werksdisplay bereits einen nutzbaren Video-Eingang — dann wird die Kamera direkt angebunden. Oder ein Interface stellt den Eingang bereit; praktisch ist das oft dasselbe Interface, das auch CarPlay nachrüstet. Wer beides plant, spart deshalb mit einem kombinierten Einbau Geld und einen Werkstatttermin.
Die Kamera wird flächig in die Griffleiste über dem Kennzeichen oder in die Kennzeichenbeleuchtung integriert. Von außen sichtbar bleibt nur die Linse. Das Kabel läuft durch die Kabeltülle der Heckklappe nach vorn — der Weg, den auch die Werksverkabelung nimmt.
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs greift die Elektronik das Signal ab und schaltet das Display automatisch auf das Kamerabild um — ohne Knopfdruck, wie ab Werk. Die Hilfslinien werden anschließend auf Fahrzeugbreite und Blickwinkel kalibriert; unkalibrierte Linien sind beim Rangieren schlimmer als keine.
